Häufig gestellte Fragen

  1. Welche Heizung/Wärmedämmung ist heute empfehlenswert?
  2. Welche Vorteile hat es für mich, mit Ihnen zu bauen?
  3. Planen und bauen Sie auch individuell?
  4. Was kostet (bei Ihnen) der Kubikmeter umbauter Raum?
  5. Was kostet (bei Ihnen) der Quadratmeter Wohnfläche?
  6. Was kostet mein Haus voraussichtlich? (Quelle Bayer. Landesamt f. Statistik)
  7. Können Sie mir bei der Finanzierung helfen?
  8. Lohnt es sich mit Arcon o. ä. Pläne selbst zu erstellen?
  9. Wie lange dauert die Bauzeit?
  10. Ich habe noch kein Grundstück. Können Sie mir bei der Beschaffung behilflich sein ?
  11. Welche zusätzlichen Kosten können auf mich zukommen?
  12. Sind bei Ihnen auch Eigenleistungen möglich?
  13. Ich will bauen und hätte von Ihnen gern eine individuelle Entwurfsplanung mit
  14. Kostenermittlung. Ab wann entstehen mir Kosten?
  15. Ich habe bereits Pläne. Können Sie mir ein Angebot machen?
  16. Ich habe eine eigene Baubeschreibung. Wie hoch sind die Mehrkosten?
  17. Bauen Sie auch ohne Keller? Was ist dabei zu beachten?
  18. Häuser bereits ab 99.000.–, Bausätze ab 39.000.–: Wie ist das möglich?
  19. Ist ein Typenhaus billiger als ein individuell geplantes?
  20. Bei uns liegen jetzt die Voraussetzungen für einen Baubeginn vor. Wie geht’s weiter?
  21. Was halten Sie vom Kauf eines gebrauchten Hauses?
  22. Würden Sie mir zu einer Fußbodenheizung raten?
  23. Man hört im Fernsehen so viel Negatives über das Bauen, wie stehen Sie dazu?

 

Welche Heizung/Wärmedämmung ist heute empfehlenswert?

Thema Nr. 1 bei den meisten Bauherrn. Wir können Ihnen jedes Heiz- und Dämmsystem liefern, daher beraten wir Sie hersteller- und systemunabhängig.

Wärmepumpen, Lüftungssysteme, Solaranlagen oder Bauen im Passivhausstandard ohne konventionelle Heizung: Nicht alles ist auf jedem Standort machbar und für jeden Geldbeutel geeignet. Wir bieten Ihnen eine umfassende, neutrale Energieberatung mit dem Ziel optimaler Wirtschaftlichkeit und Ökologie.

Mit sinkendem Energiebedarf aktueller Häuser werden Heizungen, die auf Verbrennungsprozessen beruhen zunehmend uninteressant. Schon jetzt übersteigt der Lüftungswärmebedarf die Transmissionswärmeverluste.

Die Konsequenzen sind nicht allgemein klar. Selbst ein halber Meter Styropor zusätzlich auf die Außenwand gepackt ergibt auf Grundlage der in dieser Hinsicht übertrieben optimistischen k-Wert-Theorie kaum 10% „Heizkostenersparnis“. Setzt man den gleichen finanziellen Mehraufwand optimal ein, lassen sich ohne weiteres 75% Heizkosten einsparen. Wie das geht zeigen wir Ihnen gerne.


Welche Vorteile hat es für mich, mit Ihnen zu bauen?

Wir stellen Ihnen das beste Know How und ein umfassendes Wissen zum Thema Hausbau zur Verfügung. Wir planen und bauen Ihr Haus so gut, dass noch Ihre Enkel stolz auf Sie sein werden. Besonders erfreulich, wenn der Testsieger auch noch Preis-/Leistungssieger ist.

Um einen Bauherrn zu Wort kommen zu lassen:

„Alles was in der Branche versprochen wird, hier wird es gehalten. Die Beratung im Vorfeld ist das mit Abstand beste was ich erlebt habe, fachlich erstklassig, fair und sehr engagiert.

Service und Abwicklung beim Bau klappen gleichermaßen gut. Man merkt bis ins Detail, dass hier Profis mit langjähriger Erfahrung am Werk sind. Die Firma ist hervorragend organisiert.

Als Bauherr wird man ernstgenommen, Anregungen sind jederzeit willkommen, man ist sehr aufgeschlossen.
Dann wäre da noch die Liebe zum Detail, zur Perfektion einfach zum Bauen überhaupt.

Das wichtigste aber ist: Hier sind Leute am Werk denen man nicht nur fachlich sondern auch menschlich vertrauen kann.“

Fam. P + L, Buchkirchen


Bauen und planen Sie auch individuell?

Wir bauen mit einem renomierten Architekturbüro in praktisch jeder Kategorie bis zum Komplettpaket mit Schwimmbad, Gartenanlage und Sicherheitseinrichtungen. Küchenplanung und Baddesign, Wellnessbereich mit Thermium: Für uns kein Problem. Vor allem erhalten unsere Bauherrn zu allen Bereichen eine fundierte, fachmännische Beratung mit vielen Tipps und Empfehlungen.

Schlüsselfertig-Bauherrn wiederum können Leistungsteile ausgliedern, bei denen die genaue technische Festlegung erst noch erfolgen muss oder bei denen sie sich per Ausschreibung die volle Entscheidungsfreiheit und Kostenkontrolle vorbehalten möchten. Beispiele z. B. sind Solar- und Wärmepumpentechniken, alternative Heiz- und Lüftungssysteme, ausgefallene Design- und Materiallösungen u.s.w., bei denen teilweise erhebliche Preis und Leistungsunterschiede anzutreffen sind.

Wenn Sie sehr individuell bauen möchten, garantieren wir Ihnen bei einer Verbindung beider Bauweisen erhebliche Vorteile gegenüber der Einzellösung.


Was kostet (bei Ihnen) der Kubikmeter umbauter Raum?

Auf die Frage nach den Kosten pro cbm/umbauten Raums werden Sie sehr unterschiedliche Antworten erhalten, die teilweise stark von einander abweichen. Die Gründe hierfür sind schnell erklärt:

  1. Es gibt verschiedene Berechnungsverfahren für den umbauten Raum, die bei komplizierten Häusern Wahlmöglichkeiten für den Berechnenden offen lassen. Je nach Berechnungsmethode und Ausschöpfung der Wahlmöglichkeiten können so bereits unterschiedliche Ergebnisse bei der Berechnung des umbauten Raums zustande kommen.
  2. Die Bezugsgröße der Kosten reicht von den reinen Baukosten ohne Nebenkosten (ab ca. € 240,–/cbm) bis zu den kompletten Kosten (inkl. Mehrwertsteuer) inkl. aller Baunebenkosten.

Die Orientierung am umbauten Raum ist problematisch, da die wichtigsten Kostenfaktoren, wie Komplexität des Bauwerks und Ausstattung nicht berücksichtigt werden (der umbaute Raum bleibt der gleiche, auch wenn Sie drei Bäder, Sauna, Whirlpool usw. einbauen).

Kostenschätzungen nach Norm (über den umbauten Raum), ebenso wie die Aufteilung in Rohbau- und Ausbaukosten sind eigentlich überholt und wenig zuverlässig. Hier liegt ein Grund für so manche vermeintliche „Kostenüberschreitung“ bei in Eigenregie gebauten oder Architektenhäusern.

Wer den umbauten Raum als quasi „Hauptkostenverursacher“ sieht, neigt dazu, die tatsächlichen „Kostentreiber“ (Baukonstruktionen, Sonderausstattung, Änderungen) zu unterschätzen.

Der Preis für den Kubikmeter umbauten Raums schlüsselfertig inkl. Mehrwertsteuer, sowie aller Architekten- und Nebenleistungen gemäß Baubeschreibung liegt bei uns bei ca. € 310,–/cbm. Dies entspricht in etwa reinen Baukosten in Höhe von netto € 245.–/cbm bzw. € 270,–/cbm inkl. Mehrwertsteuer.

Die Kosten sind aber abhängig von Bauweise und Konstruktion des jeweiligen Hauses, sowie von evtl. Zusatzausstattungen. Ein einfaches Haus mit geringen Eigenleistungen lässt sich daher schon für einen schlüsselfertigen Festpreis inkl. MWSt. von € 270,–/cbm bauen, bei entsprechend aufwendigen Häusern sind allerdings auch € 320,–/cbm und mehr möglich.


Was kostet (bei Ihnen) der Quadratmeter Wohnfläche?

Für die Kosten pro Quadratmeter Wohnfläche gilt prinzipiell auch das unter Kosten pro Kubikmeter umbauter Raum Gesagte. Keller, Garagen, Nebengebäude sowie nicht ausgebaute Raumreserven im Dachgeschoss oder Dachspitz finden hier keine oder nur indirekte Berücksichtigung. Bei der Berechnung gibt es Wahlrechte: Überdachte Balkone und Terrassen können zur Hälfte angesetzt werden. Verkehrsflächen können entweder mit ihren tatsächlichen Quadratmetern oder mit pauschal 10 % abgezogen werden.

Für die Praxis bedeutet dies, dass der Bauträger jedes nur mögliche Fleckchen als Wohnfläche deklarieren wird. Der private Häuslebauer fährt dagegen besser, wenn die Wohnfläche so niedrig wie möglich ausgewiesen wird, da häufig kommunale und sonstige Abgaben an die Wohnfläche gekoppelt sind.

Die Wohnfläche verringern lässt sich mit folgenden Maßnahmen:

  1. Für Terrassen bzw. Balkone wird keine Wohnfläche ausgewiesen, Verkehrsflächen werden mit pauschal 10 % abgezogen.
  2. Teile des Dachgeschosses werden als Dachboden deklariert und erst später ausgebaut.
  3. Ein als Wohnfläche nutzbarer Dachspitzbereich wird als Dachboden deklariert und erst später ausgebaut.

Die Wohnfläche erhöhen lässt sich so:

  1. Es wird kein Abzug für Verkehrsflächen vorgenommen.
  2. Balkone und Terrassen werden in die Wohnfläche mit einbezogen.
  3. Kellerräume werden zu Wohnräumen ausgebaut, bzw. bei einem Hanghaus teilweise als Untergeschoss genutzt.

Laut Immobilien Preisspiegel kostete 2009 ein Quadratmeter Wohnfläche bei gutem Wohnwert im Durchschnitt € 1.680,–/qm. Die Preisspanne erreichte dabei von € 1.390,–/qm (Burgenland) bis € 2.400 (Salzburg). Der Mittelwert für den Oberösterreichischen Zentralraum betrug ca. € 1.700,–/qm.

Die o.g. Preise beziehen sich nach unseren Informationen rein auf das Wohngebäude ohne Garagen oder Nebengebäude.

Über den Quadratmeterpreis lassen sich nur Häuser gleicher Bauart und Größe vergleichen. Je kleiner das Haus, umso höher wird – bei im übrigen gleichen Voraussetzungen – der Preis pro Quadratmeter Wohnfläche sein. Ein bestimmter Kostenblock, z.B. Treppenhaus, Heizanlage, Installationsgegenstände uvm. ist nämlich unabhängig von der Wohnfläche.

Durchschnittlich große Keller, Garagen, Nebengebäude unbeheizt liegen bei uns in einer Preisspanne pro Quadratmeter Nutzfläche von € 780,– bis € 950,– schlüsselfertig.


Was kostet mein Haus voraussichtlich?

Der umbaute Raum ist im Vorfeld meist noch gar nicht bekannt. Wer ihn ohne Kenntnis der Berechnungsvorschriften selbst ermittelt, liegt ohnehin meist daneben. Die Wohnfläche allein ist ein viel zu grobes Raster, da zusätzliche Nutzflächen wie Keller und Garage nicht entsprechend berücksichtigt werden. Daher nachfolgend ein Baukostenrechner, der auf den durchschnittlichen Daten basiert. Die Zahlen gehen von einer Durchschnittssituation aus, also z.B. ein Bad und ein Gäste-WC, Bauweise E + D, Größe: drei bis vier Schlafräume im Dachgeschoss, Aufenthaltsräume im Erdgeschoss.

Sockelbetrag 53.000,– Baustelleneinrichtung, Kamin, Treppe, Sockel Heizung und Sanitär
Keller Grundfläche/qm 750,– hier die überbaute Kellerfläche verwenden
Wohnfläche/qm 1.650,– Bruttowohnfläche ohne Abzüge einsetzen, Bungalow + 130.–/qm
Garagen/Nebengebäude/qm 800,– Gebäude mit flachem Satteldach. Bei steilem Dach € 860,– bis € 910,– ansetzen.

Zusätzlich zu berücksichtigen sind regionale Abweichungen, Sonderausstattung und Nebenkosten.


Können Sie mir bei der Finanzierung helfen?

Die teilweise restriktive Kreditvergabepolitik der Banken stellt für so manchen Bauherrn eine ernste Hürde dar. Wir können Ihnen nicht nur recht schnell sagen ob und „wie viel Haus“ Sie finanzieren können, sondern Ihnen hierbei auch behilflich sein. Wir haben unabhängige Finanzierer und namhafte Kreditinstitute als Partner, die gern ein maßgeschneidertes Finanzierungskonzept für Sie erstellen. Vor allem: Wir beraten Sie unabhängig und neutral, da wir weder Finanzierungen vermitteln, noch irgendwelche Provisionen von den Instituten annehmen.


Lohnt es sich mit Arcon o. ä. Pläne selbst zu erstellen?

Die gängigen Billig-PC-Programme sind als Visualisierungshilfen akzeptabel, für Planung oder Konstruktion aber wenig geeignet. Anders lautende Werbeaussagen sind schlicht unzutreffend. Wer ein professionelles CAAD-Programm erlernt (Computer Aided Architecture Program) braucht neben einschlägigen fachlichen Voraussetzungen etwa ein halbes Jahr, bis er brauchbare Resultate erzielt, d. h. er ist dann erst etwa genauso schnell wie „von Hand“.

Wie wir wissen, mühen sich manche angehenden Bauherrn wochen- ja monatelang mit PC-Programmen á la Arcon herum. Nicht wenige basteln dabei an Grundrissen bzw. an Konzepten, die am Ende so doch nicht realisierbar sind weil die Bauordnung, der Bebauungsplan oder einfache technische Zwänge wie Durchgangshöhen oder Statik einen Strich durch die Rechnung machen. Nichts aber geht über „Planungen“ mit Mal- oder Grafikprogrammen. Das ist etwa so, als wenn ein ABC-Schütze das Schreiben mit den Füssen zu erlernen versuchte.

Jetzt aber kommt der ultimative Tipp, für alle die Ihre Vorstellungen selbst umsetzen, bzw. visualisieren wollen:

Nehmen Sie einen weichen, stumpfen Bleistift und Transparentpapier. Zeichnen Sie zunächst eine Vorlage oder Teile davon ( z. B. Treppe, WC) nach. Sie erhalten dadurch rasch ein Gefühl für die richtigen Proportionen. Verbessern Sie nach und nach die so entstehende eigene Vorlage, indem Sie sie mit Transparentpapier mit den jeweiligen Änderungen nachzeichnen. Wenn das Erdgeschoss weitgehend „steht“, Außenwände, Treppe, ev. Tragwände durchzeichnen um das Dachgeschoss zu erstellen. Je nach Dachneigung Abseitenwände vorsehen!

Solche Entwurfsskizzen, sind das ideale Ausgangsmaterial für den Architekten, bzw. für ein Planungsgespräch bei dem Sie Ihre eigenen Vorstellungen dann noch vertiefen können. Oft ist auch schon eine ungefähre Kostenschätzung möglich.
Das beschriebene Verfahren ist im übrigen die Methode der meisten Profis um einen Vorentwurf, bzw. ein Konzept zu erstellen.

Wir wollen den PC-Freaks natürlich den Spaß nicht verderben. Wir bitten nur zu bedenken, dass unserer Erfahrung nach die oben beschriebenen Skizzen meist wesentlich brauchbarer sind als die PC-Elaborate. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.


Wie lange dauert die Bauzeit?

Die Regelbauzeit ohne witterungsbedingte oder ablaufbedingte Störungen liegt bei sechs bis sieben Monaten.

Wer im Frühjahr zu bauen beginnt, darf sich in der Regel über eine kurze Bauzeit freuen. Wer im Herbst anfängt, profitiert von der Tatsache, dass der Bau im Winter besser austrocknet. Dafür kann die Bauzeit um drei bis sechs Wochen länger dauern.

Bestimmte Bauteile, wie Fußbodenheizung, Parkettboden, Sonderausführungen bei Treppen, Fenstern, Klappläden, Sicherheitseinrichtungen usw. verlängern in der Regel die Bauzeit um zwei bis drei Wochen. Änderungen während des Bauablaufs können jedes noch so gut geplante terminliche Räderwerk aus dem Tritt bringen.

Bei einem normalen Bauablauf werden Sie Ihr Haus innerhalb von sechs Monaten beziehen können. Terminbauten ohne Faktoren, die die Bauzeit verlängern, sind ab etwa 4 1/2 Monaten möglich. Hierbei entstehen allerdings gewisse Mehrkosten und das Haus muss vor Baubeginn 100 %-ig bemustert sein.


Ich habe noch kein Grundstück. Können Sie mir bei der Beschaffung behilflich sein ?

Bauträgermaßnahmen (Grundstück inkl. Bauleistung aus einer Hand) sind bei Einfamilienhäusern unrentabel. Man denke nur an die dabei auch auf die Baukosten entfallenden Erwerbsnebenkosten (Notar, Grundbuch usw.), die sich anderweitig sicher besser anlegen lassen.

Der kostengünstigste Weg für den privaten Bauherrn ist immer noch der private Ankauf des Grundstücks und die Beauftragung eines Generalübernehmers, der mit Ausnahme der Eigenleistungen alles aus einer Hand anbietet.
Wir selbst sind keine Makler oder Grundstücksvermittler, haben jedoch ständig Grundstücke an der Hand, die am Markt sonst nicht angeboten werden.

Viel wichtiger aber: Profitieren Sie als zukünftiger Bauherr von unserem professionellen Grundstücksbeschaffungsservice. Bei realistischer Preisvorstellung lässt sich oft in wenigen Wochen ein geeignetes Baugrundstück finden. Bevor Sie zum Notar gehen, prüfen wir für Sie die Bebauungsmöglichkeiten, erstellen eine Entwurfsplanung und ermitteln die Kosten für Sie als Festpreisangebot mit Preisgarantie.


Welche zusätzlichen Kosten können auf mich zukommen?

Beim schlüsselfertigen Bauen auf fremdem Grundstück liefert der Bauherr das Grundstück und wir die Bauleistung. Wir selbst haben auf die Grundstückssituation keinen Einfluss, d.h. alles was hiermit zu tun hat, wie Erschließungs- und Hausanschlusskosten ist Sache des Bauherrn. Wenn Sie ein Grundstück voll erschlossen gekauft haben, ist meist auch bereits der Revisionsschacht gesetzt, so dass in dieser Richtung keine Kosten auf Sie zukommen. Falls ein Sickerschacht für Regenwasser erforderlich sein sollte (nicht bei Kanal-Trennsystemen), sind pro Stück ca. € 800,– bis € 900,– erforderlich (normalerweise nicht mehr als 2).

Es gibt Grundstücke, bei denen zusätzliches Verfüllmaterial angefahren werden muss. In der Regel muss aber der Teil, der nicht zum Hinterfüllen der Baugrube erforderlich ist, abgefahren und beseitigt werden. Die Kosten hängen von der Art des Aushubmaterials ab und der Entfernung zur Abladestätte. Größenordnung: reiner Schotter = kostenlos, schwerer Lehm bei 20 km Deponieentfernung ca. € 10,– bis € 12,–/cbm.

Bei ungünstigen Grundstücksverhältnissen können Sondergründungen erforderlich werden (Pfahl- oder Brunnengründung). Dies ist im Oberösterreichischen Zentralraum allerdings sehr selten.

Was gelegentlich vorkommt: Bei Grundstücken mit einem Grundwasserstand oberhalb 30 cm unter der Kellersohle ist eine wasserdichte Wanne erforderlich. Da gemäß unserer Baubeschreibung bereits die Ausführung der Kelleraußenwände in wasserdichtem Beton mit Fugenbändern vorgesehen ist, sind die Mehrkosten überschaubar (ab € 7.000,–). Falls erforderlich kommen hierzu noch die Kosten für die Wasserhaltung (die Absenkung des Grundwasserspiegels). Die Grundeinrichtung für die Wasserhaltung (Schacht mit Betonringen) liegt bei etwa € 800,–. Die Pumpenstunde je nach Leistung bei etwa € 4,– bis € 6,–.

Die notwendige Bauherrenhaftpflichtversicherung ist bei Abschluss einer Gebäudeversicherung kostenlos mit enthalten. In der Gebäudeversicherung gegen Schäden Feuer, Blitz, Explosion, Leitungswasser, Sturm und Hagel ist auch die kostenlose Feuerrohbauversicherung mit enthalten. Bei Eigenleistungen größeren Umfangs sollte eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden.

Telefon- und Fernsehanschluss sind bauseitige Leistung.

Wenn Sonderwünsche rechtzeitig vor Baubeginn vereinbart wurden, kommt es zu keinen Änderungen und Zusatzkosten während der Bauzeit. Wir haben uns im Übrigen bemüht, den Leistungsumfang so vollständig zu gestalten, dass unvorhersehbare Zusatzkosten nicht zu erwarten sind.

Außenanlagen sind bauseitige Leistung. Soweit Rohbauleistungen für Außenanlagen erforderlich sind (z.B. betonierte Terrassen, Zaunsockel o.ä.), können Sie Geld sparen, wenn Sie diese Leistungen gleich im Zuge der Rohbauerstellung mit ausführen lassen.

Nur der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt: Mobiliar, Kücheneinrichtung und Sondereinbauten, wie Kachelöfen sind natürlich bauseitige Leistung.


Sind bei Ihnen auch Eigenleistungen möglich?

Eigenleistungen sind in nahezu beliebigem Umfang möglich. Sie können schließlich ja auch nur den Rohbau bei uns erstellen lassen. In der Praxis hat es sich bewährt, den Umfang der Eigenleistungen so festzulegen, dass ein kompletter, zusammenhängender Block ab einem bestimmten Bautenstand bis zur Endfertigstellung in Eigenleistung vereinbart wird (Beispiel: Maler-, Fliesen-, Bodenbelagsarbeiten).


Ich will bauen und hätte von Ihnen gern eine individuelle Entwurfsplanung mit Kostenermittlung. Ab wann entstehen mir Kosten?

Generell gilt: Solange Sie keinen Planungs- oder Bauauftrag erteilt haben entstehen Ihnen auch keine Kosten. Angebote sind generell kostenlos und unverbindlich. Eine einem Angebot zugrunde liegende Überlassung von Planunterlagen, die Leistungen lt. Honorarrichtlinien für Planer und Architekten beinhalten ist aus wettbewerbsrechtlichen Gründen leider nicht möglich. Sonderplanungen erhalten Sie gegen ein vorher vereinbartes, an den Mindestsätzen der Honorarrichtlinen orientiertes Schutzhonorar, das bei späterer Erteilung eines Bauauftrags angerechnet wird.


Ich habe bereits Pläne. Können Sie mir ein Angebot machen?

Wenn Sie Einreichpläne- oder vergleichbare Pläne haben, können Sie uns diese gern zur Kalkulation einsenden. Sie erhalten in der Regel innerhalb von 14 Tagen ein Angebot. Bitte vermeiden Sie es, auf Baubeschreibungen von Drittanbietern zu verweisen (Urheberrecht) oder Baubeschreibungen selbst zusammen zu stellen (als Konglomerat verschiedener Baubeschreibungen). Dadurch entstehen häufig Widersprüche, bei denen Ärger vorprogrammiert ist. Besser ist es, Sie listen die Punkte auf, auf die Sie Wert legen (z.B. Sonderwünsche, Fabrikate usw.). Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten (aus Gründen der Standardisierung und der EDV-Kalkulation).

Wenn Sie Wert auf eine völlig individuelle Baubeschreibung legen, können Sie diese bei uns per Computer zusammenstellen lassen. Die Vorteile: Günstige Kosten, sofortige Verfügbarkeit aller evtl. Mehr- oder Minderkosten bezogen auf eine individuelle Planung, größtmögliche Abwicklungssicherheit.


Ich habe eine eigene Baubeschreibung. Wie hoch sind die Mehrkosten?

5% bis 10 % wenn die Pläne und auch die Baubeschreibung von einem Fachmann stammen. Die Kostenvorteile des schlüsselfertigen Bauens durch gewisse Standardisierungen werden dabei verringert. Nicht zu empfehlen ist die Kombination aus selbstgezeichneten „Plänen“, evtl. gar Strichzeichnungen, und einem selbsterstellten Konglomerat verschiedener Baubeschreibungen. So verständlich der Wunsch ist, vergleichbare Angebote zu erhalten, insbesondere günstig zu bauen: Meist wird so gerade das Gegenteil erreicht. Denn Widersprüche im Leistungskatalog oder Fehler der Planung können später über Nachträge zu einem teuren Bumerang werden.


Bauen Sie auch ohne Keller? Was ist dabei zu beachten?

Angebote ab „Oberkante Kellerdecke“ dienen häufig allein der Preiskosmetik. Meist wird unterschätzt wie viel Bausubstanz tatsächlich in Keller und Fundamentierung steckt. Gern wird auch übersehen dass beim Bau ohne Keller Kosten für Fundamente, Bodenplatte, Kamin usw. anfallen, die je nach Gelände ganz schön ins Geld gehen können.

Ein ganz wichtiger Punkt wird aber meist völlig verkannt: Man kann einen Grundriss für die eine Bauweise (z.B. mit Keller, wie dies bei uns der Fall ist) optimieren oder für die andere, für beide nur, wenn ein ganz spezifisches Raumprogramm vom Bauherrn gewünscht wird. In allen anderen Fällen wird Platz bzw. Geld verschenkt. Gerade wenn Sie ohne Keller bauen wollen, sollten Sie nicht auf fachliche Beratung verzichten, denn es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten einen Technikraum oder Kellerersatzbereich raffiniert in ein Grundrisskonzept zu integrieren.

Je niedriger der Grundstückspreis, und je ungünstiger die Bodenverhältnisse (z. B. Gründungsprobleme, hoher Grundwasserstand), desto mehr kann es interessant sein, ohne Keller zu bauen. Wenn Sie erwägen, auf einen Keller zu verzichten sollten Sie darüber mit uns sprechen. Wir können Ihnen für jede Situation ein optimales Angebot unterbreiten. Wir haben bereits einige hierfür optimierte Konzepte, oder können für Sie im Handumdrehen eine vorhandene Planung anpassen oder neu erstellen.


Häuser bereits ab 99.000.–, Bausätze ab 39.000.–: Wie ist das möglich?

Ein Blick z. B. in die Tagespresse beweist, dass so manche Anbieter, allen voran neuerdings die Heimwerkermärkte, Häuser fast schon verschenken. Wir verzichten ausnahmsweise auf Argumente (wie Ausstattungs- und Leistungsunterschiede) und zeigen Ihnen stattdessen anhand eines Beispiels, dass auch wir uns auf die Kunst des „Häuserverschenkens“ verstehen.

Nehmen wir ein Standardhaus, 120 qm zu € 195.900.– schlüsselfertig mit Vollausstattung und reduzieren einmal stufenweise bis zum Bausatz, dann können wir Ihnen das folgende „Schnäppchen“ anbieten:

Preis schlüsselfertig:1)
ohne Keller mit Bodenplatte2):
ab Oberkante Kellerdecke:
DG zum Ausbau vorbereitet:
Endausbau in Eigenleistung:
Endausbau in Eigenleistung:
„technikfertig“:
Bausatzhaus:
Rohbausatz:
195.900.-
145.500.-
129.500.-
99.000.-
89.000.-
79.000.-
49.000.-
39.000.-

1) Mit Standard-Ausstattung
2) Mit einfacherer Ausstattung


Ist ein Typenhaus billiger als ein individuell geplantes?

Ja! Die Kosten eines individuell geplanten Hauses sind etwas höher. Demgegenüber sind manche unserer „Hausvorschläge“ wirtschaftlicher oder auf den Kundenwunsch abgestimmt. Verschiedene Preise für Typenhäuser sind auch nach unten abgerundet (weil € 9,99 eben keine € 10,– sind). Generell macht es aber bei unserer Massiv-Bauweise anders als beim Fertigbau keinen so großen Unterschied, ob ein Haus „von der Stange“ oder „vom Schneider“ kommt.

Da wir für fast alle Standardsituationen Häuser in der Schublade haben und wir aus vorhandenen Konzepten oft sehr schnell Varianten ableiten können, lohnt es sich fast immer, zuerst bei uns nachzufragen, bevor Sie eine individuelle Planung in Auftrag geben. Es macht keinen Sinn, das Rad immer wieder neu zu erfinden und dabei unnötig Geld auszugeben oder gar Lehrgeld zu zahlen. Ausgereifte und bereits erprobte Konzepte sind in vielen Fällen die bessere Lösung.

Das erzielbare Einsparpotential gegenüber individueller Architektenbauweise liegt bei € 5.000.– und mehr.


Bei uns liegen jetzt die Voraussetzungen für einen Baubeginn vor. Wie geht’s weiter?

  1. Sie vereinbaren einen Termin bei uns.
  2. Wir besprechen die Grundstückssituation und Ihre Bauvorstellungen.
  3. Falls erforderlich: Wir passen vorhandene Pläne an Ihre Vorstellungen an oder entwickeln für Sie (kostenlos) neue Pläne.
  4. Sobald Planung und Leistungsumfang auf einen Nenner gebracht sind, erteilen Sie uns einen Bauauftrag.
  5. Im Idealfall (Vorliegen eines Bebauungsplans und aller sonstigen Voraussetzungen für den Baubeginn) kann vier Wochen nach Baugenehmigung der erste Spatenstich erfolgen.

Was halten Sie vom Kauf eines gebrauchten Hauses?

Bei einem beruflich bedingten Wohnortwechsels denkt so mancher bisherige Wohnungs- oder Hausbesitzer an den Kauf eines Gebrauchthauses.

Neben der Zeit- erhofft sich der Gebrauchtkäufer natürlich eine Geldersparnis. Diese Rechnung kann aufgehen – muss aber nicht.

Moderne Häuser in tadellosem Zustand und guter Lage sind die Idealvorstellung der meisten Käufer. In der Realität sind sie leider eher die Ausnahme und meist alles andere als „günstig“.

Die Mehrzahl sind Häuser mit einem mehr oder weniger großen Renovierungs- oder gar Sanierungsbedarf, die viel Erfahrung und ein sehr genaues Hinsehen erfordert. Wer handwerklich begabt ist, über viel Freizeit verfügt und idealerweise einen gleichgesinnten, hilfsbereiten Freundeskreis hat, ist mit einem gebrauchten Objekt nicht selten gut bedient, zumal es in bestimmten Lagen keine unbebauten Grundstücke gibt. Für alle anderen stellt der Kauf eines gebrauchten Hauses ein finanzielles Risiko dar. Höhere Neben- (Heizung!) und Unterhaltskosten machen einen vermeintlichen finanziellen Vorteil oft schon in kurzer Zeit wieder zunichte.

Beim Neubau ist für viele ein wichtiges Argument, dass Bauweise, Ausstattung und Gestaltung nach den individuellen, eigenen Vorstellungen realisiert werden können und Reparaturen in absehbarer Zeit kein Thema sind.

Die aktuelle Marktsituation: Bei neuwertigen Häusern ab etwa Baujahr 2000 ist häufig kein, bzw. kein nennenswerter finanzieller Vorteil gegenüber einem Neubau zu erzielen.


Würden Sie mir zu einer Fußbodenheizung raten?

Etwa 90 % unserer Bauherrn wählen eine Fußbodenheizung. Bei Wärmepumpenheizungen ist eine Fußboden- oder Wandheizung die einzig sinnvolle Option. Allgemeine Ratschläge lassen sich darüber hinaus nicht erteilen. Es gibt allenfalls Pro’s und Contra’s, die jeder für sich selber abwägen muss. Kurz skizziert:

Pro’s
• Keine störenden Heizkörper erforderlich.
• Unabhängigkeit bei der Möblierung.
• Raumklima wird häufig als angenehm empfunden.
• Theoretisch etwas geringerer Verbrauch.
• Eignung für alternative Energien (Solar, Wärmepumpe)

Contra’s
• Mehrkosten (ab ca. € 3.000,–)
• Trägeres Regelverhalten (nachteilig bei Wetterumschwüngen)
• Weniger geeignet in der Übergangszeit.


Man hört im Fernsehen so viel Negatives über das Bauen, wie stehen Sie dazu?

Bei genauerem Hinsehen lässt sich feststellen, dass es sich größtenteils um Fertighaus- oder Systemanbieter handelt, die negative Schlagzeilen machen. Dennoch ist, das Lieblingsklischee vom Pfusch am Bau eine maßlose Übertreibung. Viel Sensationsjournalismus und nur wenig objektive Information. Schade nur für den weitaus größten Teil der Zunft die seriös und zuverlässig arbeitet, damit aber unverdient in Misskredit gebracht wird.